Verfasst von: geartard | Mai 10, 2011

Eagle Industries MLCS General Purpose Buttpack – mehr als nur eine Pouch

Das MLCS- Kit steckt voller interessanter Pouches. Eine der auffälligsten, so finden wir, ist das General Purpose Buttpack. Eine wahre Monströsität!

Hier nun die Vorstellung der Tasche, zunächst wieder die unterschiedlichen Ansichten.

Die Frontansicht:

Man erkennt sofort drei aufgesetzte Mehrzwecktaschen, die jeweils zur Aufnahme von je einer Feldflasche geeignet ist. Natürlich können auch andere Gegenstände darin verstaut werden. Wie bei der bekannten Canteen Pouch auch sind die aufgesetzten Taschen mit einem Fastex- Buckle verschlossen. Die Schlaufen zum Verschließen sind natürlich längenverstellbar. Die Pouch in der Mitte wirkt kleiner von ihrem Volumen aber dennoch ausreichend in der Größe.

Die Seitenansichten:

Unspektakulär aber der Vollständigkeit halber zeigen wir je trotzdem die beiden Seiten. Es sind jeweils rechts und links die Canteen/ General Purpose Pouches zu sehen.

Die Rückansicht:

Zum stabilen Halt an Moldularsystemen verfügt das Buttpack über vier Halteschlaufen. Weiterhin befinden sich unten rechts das Label.

Der Deckel:

Hier wird es interessant. Der Deckel ist fest vernäht. Er wird mit zwei Fastex- Schnallen verschlossen. An den Schlaufen befinden sich je zwei Klettbänder, die zum Zusammenhalten der übrigen Schlaufe dienen. Diese werden von Eagle Industries nicht mitgeliefert. Diese beiden hier stammen von einem Safariland Holster.
Auf dem Deckel befindet sich ein zusätzliches Reißverschlussfach mit zwei Zippern. Standardmäßig verfügen alle Reißverschlüsse über Paracordschlaufen zum Öffnen. Dieses Prinzip entklappert die Reißverschlüsse auch.
Auf der Innenseite des Deckels befindet sich ein zusätzliches, verstecktes Reißverschlussfach. Weiterhin befindet sich auf der Innenseite des Deckels ein großer, eingenähter Gummizug. Dieser wird in Verbindung mit der innenliegenden Schlaufe, welche durch Klett geöffnet und geschlossen werden, ein weiteres Staufach. Von der Größe her lässt sich vermuten, dass hier eine Claymore M18 APM verstaut werden könnte. Wir wissen es allerdings nicht genau.

Der Innenraum:

Hier finden wir eine Innenauskleidung, welche sich nach außen ziehen und durch einen Fastex- Verschluss zusammenklippen lässt. Anschließend rollt man die Schürze ein. Dieses Prinzip, beispielsweise einer Schneeschürze, ist schon bei Rucksäcken mit Deckel seit einem längeren Zeitraum etabliert. Die Schürze erlaubt ein Befüllen des Innenraumes auch über den Rand der Außenwände hinaus.

Zum Schluss wieder ein Bild vom Label:

Hier benötigen wir keine weitere Kommentierung.

Das denken wir über das General Purpose Buttpack:

Nimmt man allein die Größe als Maßstab, so müsste das MLCS demnächst in Monstrosity Load Carriage System umbenannt werden.
Diese riesige Pouch bietet jede Menge Stauraum. Hier lassen sich Tragesysteme entweder dahingehend aufwerten, dass mehr Verpflegung, insbesondere in Form von Frischwasser, mitgeführt werden kann oder, dass die Durchhaltefähigkeit im Einsatz (oder Spielfeld) gesteigert wird. Hier bietet sich Zusatzbekleidung an wie ECWCS, PCU oder andere Schlechtwetterbekleidungsstücke an. Natürlich würden auch ein Tarp und Biwakmaterial wie ein Biwacksack hier verstaut werden. Ebenso ein Übervorrat an Magazinen oder Munition.
Ein Nachteil ist ganz klar, dass gerade das Buttpack nicht zum Allrounder werden kann. Durch die relative Sperrigkeit ist das urbane Umfeld mit seinen teilweise sehr engen Durchgängen und Nischen weniger der optimale Einsatzraum, sondern eher die freie Fläche. Die bevorzugten Tragesysteme sollten daher das H- Harness/ LBE oder vergleichbare Systeme darstellen. Ein CIRAS oder einvergleichbares Modell bietet unserer Ansicht nach nicht das zu bevorzugende Tragesystem.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. So benutzt dieser Soldat, Angehöriger der SEALs, sein Buttpack als Dump Pouch.

Hier sie standardmäßige Verwendung des Buttpacks bei einem Mk46 Gunner.

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