Verfasst von: geartard | Mai 30, 2011

Quick Response – Auch ohne Force hilfreich!

Quick Response Forces oder Quick Reaction Forces sind spätestens seitdem die deutschen ISAF- Einsatzkontingente eine entsprechende Komponente zur Verfügung stellen bereits mehr Mitmenschen ein Begriff als dies noch vor wenigen Jahren der Fall war.

Wir hängen dieses seltsam wirkende Bild und unser Blog denn nun zusammen?

Dazu eine kurze Einleitung in die Thematik.
Barcodes dienen seit längerem gerade im Einzelhandel zum schnellen Einscannen der Ware an der Kasse oder dazu um anderen Mitmenschen seine Liebe zu gestehen oder um alte Lego Modelle zum Leben zu erwecken.
Eine andere Form des Barcodes, der sogenannte „Quick Response“- Code (QR- Code oder nur nur QR), dringt nun auch in die allgemeine Öffentlichkeit vor. Ursprünglich entwickelt um logistische Abläufe in Produktion und Auslieferung zu erleichtern, bietet diese kleine Anhäufung aus schwarz- weißen Pixeln und Strichen einen schnellen Zugang zu verschiednen, kleinen Informationen.
So lassen sich beispielsweise auch sperrige Links sehr einfach mit einem entsprechenden Generator aus dem Internet in ein handliches Bildchen umwandeln.

Dieser QR Code zeigt unsere URL mit einem kleinen, scannbaren Code.

Das Scannen der QR Codes erfolgt in der Regel von einem Mobilgerät aus. Aufgrund sich schnell ausbreitender Verfügbarkeit von Smartphones mit einem entsprechenden Betriebssystem ist es kein allzu großes sich den entsprechender „Scanner“ runterzuladen. Scanner bedeutet in diesem Falle Handykamera in Kombination mit einer App und nicht ein für die Industrie gefertigtes Scanngerät für Unsummen von Geld. Die Apps Barcoo oder QR Android sind kostenfrei im App Store oder Andoid Market verfügbar.
QR Android ist unsere klare Empfehlung, da sich mit dieser App die Codes generieren lassen und zwar nicht nur von Links sondern beispielsweise auch von Telefonkontakten oder Geolocations.
Die mittlerweile trivial wirkende Weise einen Code mit dem heimischen PC oder Laptop zu generieren, ist selbstverständlich auch möglich. Hier zu kann beispielsweise der Kawya QR Generator genutzt werden.

Die Daseinsberechtigung bei den US Streitkräften finden die QR Codes bei der persönlichen Bewaffnung. Diese Bewaffnung wird teilstreitkraftübergreifend in großer Stückzahl beschafft und unterliegt auch in den so liberal scheinenden USA gewissen Regularien. Zum einen ist die Registrierung der Waffen innerhalb der Streiträfte so wesentlich einfacher als das Scannen der schlechter sichtbaren und vor allem schlechter scannbaren Serienummer der Waffe. Die Verwendung des QR Codes ist ein Zeichen für die technologische Offenheit der US Streitkräfte gegenüber Neuerungen bzw. der Einführung von Abläufen aus der Welt der Wirtschaft zur Effizienssteigerung.

Hot Zone:
Das M4 dieses Angehörigen des United States Marine Corps hat einen entsprechenden QR Sticker am Magazinschacht.

Ein weiteres Bild sehen wir hier. Gezeigt ist eine Sig Sauer P226 mit einem QR Code. Geführt wird die Waffe von einem US Navy Soldaten, welcher das SEALs Qualification Training (SQT) durchläuft.

Das Video zum SQT, aus welchem das Bild entnommen wurde, findet ihr unter anderem auf YouTube.

In dem Sinne:


Responses

  1. Sind solche Codes nicht leichter zu fälschen als reguläre Seriennummern?

    • Wenn wir dem kleinen Tetrapack- Clip glauben schenken, dann ist das so. 😉
      Ich gebe aber zu bedenken, dass eine Seriennummer ungleich eines QR- Codes ist und nur auf Waffen und waffenrelevanten Teilen eingeprägt. Die Seriennummer ist eine ein einziges Mal vergebene Nummer zur eindeutigen Identifikation. Der QR- Code hingegen dient eher zur Massenabfertigung und als Hinweis auf Lagerplatz und ähnliches. Dafür ist es nicht erforderlich, dass der Code einzigartig ist. Ich hoffe das hilft dir weiter.


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