Verfasst von: Robi | Februar 11, 2012

Moar SFLCS: Eagle Ind. MBAV & MAP

Und weiter gehts mit SFLCS Stuff. Dieses mal gibts einen kurzen Überblick über den Eagle Ind. MBAV (Modular Body Armor Vest) und Eagle Ind. MAP (Modular Assault Pack). Den MBAV bzw Plate Carrier mit Cummerbund werden wir später in einem Review ausführlich besprechen.

Der Eagle Industries MBAV

Der Eagle Ind. MBAV kommt in 2 verschieden Versionen im SFLCS System vor. Einmal mit eingenähter SoftArmor und einmal ohne. Das Modell was wir erwischt haben besitzte keines. Daher ist unser MBAV abgesehen von den Label an Cummerbund und Backplate identisch mit dem Eagle Ind. Plate Carrier mit Cummerbund. MBAV´s mit SoftArmor erkennt man Anhand der NSN Nummer und den 2 Buchstaben „BA“(=BodyArmor) am Label. Zum Vergleich hier mal ein Labelbild eines SFLCS MBAV mit SoftArmor von den Jungs vom Project-USMC Blog. Unser MBAV Besitzt die Große S/M. Der MBAV in der Größe L/XL ist um eine Molle Reihe auf der Brust und am Rücken Länger und besitzt einen einwenig größeren Cummerbund.

Der Eagle Ind. MAP

Der Eagle Ind. MAP (Modular Assault Pack) erfüllt den Zweck eines Hydration Carrier mit extra Stauraum. Der MAP wird sowohl von Allied Ind. als auch von Eagle Ind. für die verschiedenen LCS hergestellt. Der MAP von Allied Ind. unterscheidet sich nur marginal (kein Paracord an den Zippern, sondern Bänder mit kleinen schwarzen Druckknöpfen und hinten an der Mollebefestigung kleine Kanäle für Antennenkabel) von dem Modell von Eagle Ind. Der MAP besitzt 2 große, von einander getrennte Stauräume und noch einen kleinen Einschub. Er besitzt auf der Vorderseite eine Velcrooberfläche auf die Patches etc. geklettet werden können. Auf den beiden Seiten befinden sich noch 4 Molle Reihen á 2 „Molles“ auf denen Pouches wie zB MBITR Pouch oder Flashbang Pouch montiert werden können.
Fixiert wird der MAP bzw der Inhalt durch 2 Straps.


Auf diesem Bild erkennt man die beiden Compartments. Das Haupt-Compartment hat ein Fassungsvermögen von 5,83 Litern. Es befindet sich ein kleines Netzfach in diesem Compartment in das man Wasserblasen wie zB von CamelBak oder Source stecken kann. Bei einer 3L Blase bleibt dann logischerweise in diesem Abteil nurnoch 2,8 Liter Platz.

An den beiden Seiten und oben befinden sich insgesamt 3 Löcher durch die der Schlauch von der Wasserblase durchgeführt werden kann.

Ganz hinten, hinter dem Main Compartment befindet sich noch ein ganz kleines, getrenntes Fach, welches von Velcro zusammengehalten wird.  Dieses Fach hat den Zweck eine ganz schmale SAPI Platte aufzunehmen, siehe hier. Außerdem ist dieses Fach optimal für das Lagern von Gegenständen die man schnell hervorholen und verstauen muss, wie zB Bolzenschneider, Entry-Hammer oder auch einfach nur Slap-Charges – alles was das „Breacher“-Herz höherschlagen lässt. Für die Demonstration haben wir einen Bolzenschneider genommen.

Ganz vorne befindet sich noch ein Fach, welches ein Fassungsvermögen von 1,86 Litern hat. In dieses passt zB ein MRE schön rein, wie man hier sehen kann. Allerdings kann man dort natürlich auch andere Sachen in dieser Größenordnung verstauen.

Unser Exeplar besitzt 2 Label. Einmal das große Eagle Label im vorderen Fach und ein kleines, Eagle typisches Tag im Hauptfach. Ein anderer Ort, bei dem sich das Label am MAP häufig befindet ist die Rückseite, zwischen den Molle Schlaufen.
Zum Schluss muss man sagen dass der MAP ein super Kompromiss zwischen Hydration Carrier und BackPack ist, allerdings mit dem Nachteil dass man den Plate Carrier an dem er befestigt ist ausziehen, oder eine weitere Person um Hilfe bitten muss, um Sachen aus den beiden Fächern zu bekommen. Er ist ein Must Have für jeden Geardo. Ob er von Allied Ind. oder Eagle Ind. sein soll muss jeder für sich selbst entscheiden. Beide sind (oder waren) Bestandteile des SFLCS. Ob es bei MLCS oder FSBE2 genauso ist kann ich nur schwer sagen, mir ist allerdings noch nie ein MAP aus dem FSBE2 LCS über den Weg gekommen der von Eagle Ind. produziert ist.

Hier einmal ein MAP von Eagle Ind.
International Security Assistance Force Special Operations Forces members talk while providing security while a Road Maintenance Team checkpoint is being built in Tagab, Afghanistan, Nov. 26, 2010. Afghan civilians, RMT members, ISAF SOF and Afghan National Police-Provincial Response Company members all helped to build the checkpoint. (ISAF photo by U.S. Air Force Staff Sgt. Joseph Swafford/released)

Und hier das Modell von Allied Ind.
A coalition special operations forces member gives a pen to a young boy during a presence patrol, Sayed Abad district, Nov. 6. Afghan National Army special forces and coalition SOF distributed candy, art and school supplies, and hand-crank radios to the children and families.


Responses

  1. MBAV / PCwCB lässt sich jedenfalls viel bequemer tragen und schneller an- und ausziehen als eine CIRAS. 🙂
    Kommt mir so vor als wird diese Weste immer beliebter nach dem CIRAS- und RRV-Hype der ja lange anhielt.

  2. Da muss ich dir zustimmen. Allgemein finde ich sie viel bequemer zu tragen als meine CIRAS, allerdings kann man das eigentlich nicht direkt vergleichen, da die CIRAS ja auch noch BALCS SoftArmor trägt. Dafür muss man beim MBAV noch eine PACA oder einen andern BALCS Träger drunter anziehen

    • Nicht unbedingt. Sehr viele Soldaten tragen heute nur noch Stand-Alone Lv4 Sapi’s in einem Plate Carrier und gar keinen Soft-Armor mehr. Sah man früher viele SEAL’s Bilder mit PACA und MBSS drüber, so sieht man heute fast nur noch Stand-Alone 6094er, CPC, MBAV (Hat ja soft-armor eingenäht), PCwCB, usw.
      Der Trend geht (bei spezialisierten Einheiten) immer mehr in Richtung High-Speed Low-Drag.

      • Das liegt aber nicht daran, dass man Soft Armor plötzlich nicht mehr braucht! Das Problem ist ja, dass eine SAPI-Platte ein Projektil zwar stoppt, aber durch die Beschaffenheit geben sie die kinetische Energie quasi unvermindert auf alles dahinterliegende ab. Das kann zumindest zu Knochenbrüchen führen, wenn nicht mehr.
        Ich gehe sehr stark davon aus, dass in den von dir genannten Fällen schlichtweg eSAPIs verwendet werden, also SAPIs mit integriertem Soft Armor, der eben genau dafür da ist:
        Die Energie vom Aufprall eines Projektils zu adsorbieren, anstatt gegen Schrapnel zu schützen.


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