Verfasst von: geartard | Juni 2, 2012

Eagle Industries MLCS/ SFLCS Deployment Bag – Des Gearnerds Reisetasche

Das Verlegen im Einsatz, besser gesagt Verlegen zum Einsatz hin, stellt gewisse Anforderungen an die persönliche Ausrüstung eines jeden Einzelnen. Dazu stehen eine Reihe von verschiedenen Utensilien zur Verfügung um die benötigten Ausrüstungsgegenstände sicher zu verstauen und mitzuführen. Wir widmen uns heute einem Gegenstand, welcher den Transport zum Einsatzgebiet unterstützten kann. Wir stellen vor:

SFLCS/ MLCS Deployment Bag

Bei dem Deployment Bag handelt es sich strenggenommen um eine große Reisetasche. Der Deployment Bag ist aber mehr. Er wird von Eagle Industries mit dem SFLCS (Special Forces Load Carriage System) und dem MLCS (Maritime Load Carriage System) Kit ausgeliefert. Präziser gesagt wird das entsprechende LCS- Kit in diesem Bag ausgeliefert. Je nach LCS varriert natürlich der Inhalt.
Bei der ersten Betrachtung fällt uns gleich auf: Dieses Teil ist ein Monster! Und das täuscht auch keineswegs. Das reine Fassungsvermögen entspricht einem Volumen von ca. 150 Litern. Um diese Dimension zu verdeutlichen: Umgerechnet entspricht das mehr als vier Berghaus Munro Daypacks oder einem Berghaus Munro Daypack plus ein Berghaus Atlas Rucksack. Kurzum: Der Deployment Bag bietet jede Menge Platz.

Außenansicht:
Auf der Vorderseite befindet sich ein kleines Sichtfenster mit Klettöffnung. Dahinter verbirgt sich im Auslieferungszustand eine Inventarliste des entsprechenden LCS- Kits. Natürlich kann es auch für Dokumente oder kleinere Gegenstände eigener Wahl genutzt werden. Auf der Außenseite ist weiterhin ein Reißverschlussfach angebracht. Dieses ist allerdings durch die Trageschlaufen unterteilt. Der große Reißverschluss zum Öffnen des Deployments Bags ist ein 3/4- Zipper. Er teilt also den Bag in zwei Hälften. Die Unterteilung des Außenfachs ist im letzten Bild zu sehen.


Auf der Rückseite befinden sich zwei Rucksacktrageschlaufen. Diese sind natürlich zum Transport des möglicherweise schwer beladenen Deployment Bags auf dem Rücken um die Kräfte zu schonen. Beide Gurte können über den Metallsteg in der Länge verstellt werden.
Hier sieht man ebenfalls die Trageschlaufen, welche auf der Außenseite rundlaufend angenäht sind, was für größtmögliche Stabilität sorgt.

Innenseite:
Auf der Innenseite befindet sich mittig eingenäht ein Panel, dessen Grundfläche ungefähr der Größe einer Seitenwand entspricht. Auf beiden Innenwänden und auf beide Seiten des Panels sind große Schlaufen genäht.

Das Panel hat darüber hinaus noch ein Innenfach, welches mit Klett geschlossen wird.
Das Panel kann weiterhin über vier Drückknopfe an Schlaufen an der Innenseite der einen Wand fixiert werden. So entsteht im Falle des Nichtgebrauchs des gesamten Volumens eine praktische Trennwand.



Innenliegende Schlaufen:
Die Schlaufen haben einen simplen Zweck. An ihnen können MOLLE Pouches befestigt werden. In unserem Beispiel zeigen wir das an einer General Purpose Utility Pouch in tan von Warrior Assault Systems (WAS). Im Auslieferungszustand des LCS- Kits sind nahezu alle vorhandenen Schlaufen belegt. Selbstredend können die Schlaufen auch für den individuellen Gebrauch eingesetzt werden.


Das Platzangebot
…ist im reichlichen Umfang vorhanden. Zur Verdeutlichung des Verfassungsvermögens haben wir eine WAS RICAS Weste (diese entspricht in ihrer Größe einer Eagle Industries Maritime CIRAS) in dem Deployment Bag verstaut.


Das denken wir über den SFLCS/ MLCS Deployment Bag:
Das Teil ist einfach groß. Er hat trotz des immensen Platzangebots durch seine Konstruktion allerdings nur einen begrenzten Nutzen. Trotz der vorhandenen Rucksackschlaufen kann der Deployment Bag keinen Rucksack ersetzen, maximal im Notfall. Es fehlen jegliche Vorrichtungen, die das Tragen als Rucksack erleichtern würden. Für den Träger würde das bei einem entsprechenden Gewicht nach kurzer Zeit zur Tortur werden.
Allerdings leistet der Deployment in anderer Funktion beste Dienste. Der Bag kann als Transporttasche genutzt werden um die Gesamtheit der vorhandenen Ausrüstung zum Einsatzgebiet zu verbringen. Und zwar alles, was man benötigt. Die Verwendung von Zusatztaschen für die persönliche Ausrüstung ist nicht zwangsläufig erforderlich.
Wer die Tasche ein wenig zweckentfremden möchte, kann den Deployment Bag auch im Alltag als Reisetasche nutzen, denn wo Nylon reinpasst, da passt auch Baumwolle rein.

Werbeanzeigen

Responses

  1. OMG und ihr besitzt Replikas.
    War das hier nicht ein Replika-freier Blog?

    • Nein, ich besitze die gezeigte Gear (abgesehen von dem Bag natürich) nicht selbst. Ich bin „auf Tour“ und will dennoch sehen, dass unsere Leser hier etwas zu sehen/ lesen haben.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: